Klima in Allgäu

Das atlantisch geprägte Klima des Allgäus unterliegt mehreren unterschiedlichen Faktoren: der West-Ost-Lage, der Höhe über dem Meer (mekong kreuzfahrt), der Nähe der Alpen oder größerer Seen. Generell gilt: Je näher man den Bergen kommt, desto größer werden die jährlichen Niederschläge und die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sowie zwischen Tag und Nacht.
Die höheren, meist nebelfreien Lagen des Allgäus erfreuen sich be- Sonnenschein sonders im Winter oft strahlender Sonne: Wenn im Januar am Bodensee die Sonne an 40-45 Stunden scheint, sind es in Scheidegg 75 und in Hindelang 85 Stunden. Im Sommer ist das Bild anders: In Lindau zählt man Juni-August zwischen 220 und 250 Sonnenstunden/Monat, in Lindenberg/Scheidegg 220, in Hindelang 155- 185.

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Niederschläge Die von Nordwesten kommenden atlantischen Luftmassen steigen am Alpenwall an und geben dort ihre Feuchtigkeit ab. Von Lindau nehmen die Niederschläge in nordöstlicher Richtung rasch zu (Lindau, 400 m ü. NN: 1420 mm/Jahr; Lindenberg, 760 m ü. NN: 1848 mm/Jahr) und die Durchschnittstemperaturen ab. Dasselbe Bild ergibt der Vergleich von Memmingen mit Kempten und Oberstdorf (1017/ 1237/1831 mm). Die niederschlagreichsten Monate sind überall Juni, Juli und August – Regenkleidung und -schirm gehören also immer ins Gepäck. Je näher man an den Bergen (kambodscha vietnam rundreise) dran ist, desto geringer werden jedoch die jahreszeitlichen Unterschiede.
Schnee Seit Ende der 1980er-Jahre macht sich die Klimaerwärmung bemerkbar, die milde, schneearme Winter verursacht. Beschneiungsanlagen werden zunehmend installiert, das Skigebiet Oberstdorf/Kleinwalsertal wird schon zu 70 % künstlich beschneit. Wenn allerdings, wie im Winter 2006 / 2007, Temperaturen von deutlich unter 0 °C ausbleiben, nützen auch die Schneekanonen nichts. Als relativ schneesicher kann man inzwischen erst Regionen über 1600 m Höhe bezeichnen.

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Heilklima Die teils starken Temperaturschwankungen wirken als Reizklima, inhöheren Lagen kommen die intensive Sonneneinstrahlung und die saubere Luft hinzu. Höhen von über 1500 m sind eine Zuflucht für Pollengeplagtc und andere Allergiker; in dieser Hinsicht hat Bad Hindelang einen besonders guten Ruf. In den Tälern und am Alpenrand gibt es fast keinen Ort, der sich nicht mit dem Etikett »Luftkurort« schmückt.
Strenger Überwachung – mit der der Deutsche Wetterdienst beauftragt ist – unterliegt hingegen das Prädikat »Heilklimatischer Kurort«, das Bad Hindelang, Fischen, Isny, Oberstaufen, Oberstdorf, Scheidegg und Schwangau tragen.
Kennzeichnend für das Bergklima ist an schönen Tagen der regelmä- Berg- und ßige Wechsel von Berg- und Talwind. Tagsüber wirken die erwärm- Talwind ten Berghänge wie ein Schornstein: Die Luft strömt an ihnen talaufwärts und löst die Wolken auf; nachts strömt die kalte Luft ins Tal und weit ins Vorland hinaus – ein willkommener Effekt in sommerlichen Schönwetterperioden.
Den einen bringt er Kopfschmerzen, die andern macht er »high«: der Föhn Föhn, der bis zu 100 km/h heftig übers Land (halong bucht vietnam) fegt. Großräumige Luftdruckunterschiede lassen feuchtwarme Luft an der Alpensüdseite aufsteigen, wobei sie sich abkühlt; die Feuchtigkeit kondensiert und regnet ab. Aufgrund der freiwerdenden Kondensationswärme kühlt sich die Luft beim Aufsteigen weniger ab als sie sich jenseits des Alpenkamms wieder erwärmt – mit dem Ergebnis, dass sie bei uns warm und trocken ankommt. Zu den sichtbaren, eindrucksvollen Effekten des Föhns gehören die »Föhnmauer« (eine Wolkenbank auf dem Alpenkamm), linsenförmige Wolken (»Föhnfische«) über dem Vorland, die Aufheiterung und die gute Fernsicht.

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