Reiseziele in Allgäu (Teil 10)

Lindau

»Glückseliges Lindau!« Die überschwänglichen Gefühle Friedrich Hölderlins bei seiner Heimkehr aus der Schweiz 1801 sind ohne Weiteres nachzuvollziehen: Das zauberhafte »schwäbische Vene­dig« im Bodensee, vor der herrlichen Kulisse der Vorarlberger und der Appenzeller Alpen gelegen, sucht seinesgleichen.

Die ehemalige Reichsstadt Lindau besteht aus der »Gartenstadt« auf dem Festland – mit diversen Wohnvororten und kleineren Industrie­arealen – und der malerischen Altstadt auf der 62 ha großen Insel,

die eine Straßenbrücke und ein 1853 angelegter Bahndamm mit dem Festland verbinden. Nur zu verständlich, dass Lindau seit langem ein gut besuchtes Ferienziel ist; dennoch hat es ein angenehmes Flair be­wahrt. Auch als Tagungsort ist die Inselstadt beliebt: So treffen sich hier seit 1950 jedes Jahr Nobelpreisträger aus aller Welt, bekannt sind auch die Psychotherapie-Wochen.

Der Name des aus einer Fischersiedlung hervorgegangenen Orts geht  auf das im 9. Jh. gegründete Damenstift »Unserer Lieben Frau unter den Linden« zurück (1802 aufgehoben).

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Auf der stimmungsvollen, an Sommerabenden illuminierten Hafenpromenade trifft sich alle Welt. Hier legen die Schiffe der Bodensee­flotte zu Linien- und Ausflugsfahrten ab, hier liegen Hunderte von Sprotbooten. 1811/1812 angelegt, erhielt der Hafen zwischen 1853 und 1856 sein heutiges Gesicht. An seiner Nordseite steht der Alte Leuchtturm (Mangturm), ein Rest der Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert. Die Molen, die den Hafen umschließen, werden von den Wahrzeichen Lindaus bekrönt, dem Neuen Leuchtturm und dem bayerischen Löwen aus Kelheimer Marmor (beide 1856). Den 6 m hohen Löwen schuf Johann von Halbig. Wer die 139 Stufen des 33 m hohen Leuchtturms überwindet, wird mit einer herrlichen Aus­sicht belohnt.Ein groteskes Kuriosum: Der Hafen gehört nicht der Stadt Lindau – er war im Besitz der Deutschen Bundesbahn und wurde 2002 mit den Bodensee-Schiffsbetrieben an die KonstanzerStadtwerke verkauft. Trotz Lindauer Vorkaufsrecht weigern sich diese

WUSSTEN SIE SCHON …

Dass Lindau heute zu Bayern gehört, ist Resultat einiger kurioser »Schlenker« der Geschichte. Nachdem Napoleon die alte Staatenordnung zerstört hatte, wurde die Reichsfreiheit Lindaus 1802 aufgehoben; Landesherr wurde Karl von Bretzenheim, ein unehelicher Sohn des bayerischen Kurfürsten Karl Theodor. Er gab Lindau zwei Jahre später im Tausch an Österreich ab, dieses wiederum musste die Stadt 1805 an das mit Napoleon verbündete Bayern abtreten. Im Zweiten Weltkrieg wurde Lindau von den Franzosen besetzt, die einen Korridor nach Österreich brauchten (das Allgäu und Schwaben hingegen von den USA), und erst 1955 wurde es – nach kurzer Zeit der Ouasi-Selbstständinkeit — dpm Frpistaat Ravprn pinnpnliprlprt

Lindau in Allgaeu

Altstadt

Der stattliche denkmalgeschützte Jugendstil-Bahnhof (1913- 1922) lässt noch erkennen, welche Bedeutung Lindau einst als Endpunkt der Ludwigs-Süd-Nord-Bahn hatte. Auch wenn er dem Verfall preis­gegeben ist, lohnt er einen Blick; seit Jahren plant man einen Neubau auf dem Festland in Reutin, der alte Bahnhof wird vielleicht zum lägungshotel umgebaut. In der Nähe steht ein weiteres Wahrzeichen Lindaus, der markante, schöne Diebsturm (Malefizturm, um 1370), ein Rest der Stadtbefestigung. Die benachbarte Peterskirche, die in die Zeit um 1000 zurückgeht, wurde 1928 zur Kriegergedenkstätte umgestaltet. Die Nordwand zieren Fresken (um 1490), die Hans Hol­bein d. Ä. zugeschrieben werden (umstritten). Von den 19 Bildern stellen zwölf Passionsszenen dar; im 12. Bild auf dem Ärmel der Magdalena findet man die Signatur »HH«.

Die Straßen in der malerischen Altstadt sind von Gotik, Renaissanceund Barock geprägt. Besonders schön ist die Maximilianstraße, die Hauptachse, mit prachtvollen Patrizierhäusern wie »Sünfzen«, »Re­genbogen«, »Bären«, »Schnegg« und »Pflug«, mit Erkern, Lauben­gängen (»Brodlauben«), Brunnen und Cafes. Das Haus mit dem sprechenden Namen »Sünfzen« (soviel wie »schlürfen«), auch heute ein gemütliches, beliebtes Lokal, war im 14. Jh. Gesellschaftsbaus der Patrizier. Sehr malerisch ist das 2 m breite mittelalterliche Zitronen- gässle, das nördlich zur Grub hinunterführt.

Auf dem Bismarckplatz vor dem Alten Rathaus versammelt sich beim alljährlichen Kinderfest Lindaus Nachwuchs. Erbaut 1422 bis 1436, bekam es zwi­schen 1540 und 1578 den Trep­penaufgang und die Ratslaube; die prächtige Gestaltung mit Szenen aus der Lindauer Ge­schichte hingegen ist eine Zutat des mittelalterbegeisterten 19. Jh.s (J. Widmann, 1885- 1887). Der kostbare gotische Ratsaal, in dem Ende des 15. Jh.s der Reichstag stattfand, ist in Füh- rungen zugänglich. Im Alten Rathaus sind auch das Stadtar­chiv und die Reichsstädtische Bibliothek untergebracht, die über 23 000 Werke vom 14. Jh. bis zur Gegenwart besitzt. Den Reichsplatz vor der Südfront – eigentlich die Hauptfassade – schmückt der Lindavia-Brunnen von 1884.

Den Marktplatz mit einem Neptunbrunnen von 1841 (Markttage sind Mittwoch und Samstag) dominiert das Haus zum Cavazzen (er­richtet 1729-1730 von Jakob Grubenmann aus Teufen im Appen­zell), das als schönstes Bürgerhaus am Bodensee gilt. Prachtvoll sind das Portal mit Pfeilern, Säulen und Volutengiebel sowie die rötlich­graue Scheinarchitektur. Das Stadtmuseum demonstriert hier Wohn­kultur vom 15. Jh. bis zum Jugendstil, auch sind Gemälde und Skulp-turen vom 15. bis 18. Jh. zu sehen. Eine Besonderheit ist die Samm­lung mechanischer Musikinstrumente. Der reiche grafische Bestand wird in Wechselausstellungen gezeigt. Geöffnet April-Okt. Di.-So. © 11.00-17.00 (Sa. ab 14.00 Uhr). Grubenmann erbaute zur selben Zeit auch das noble Haus zum Baumgarten an der Nordseitc des Platzes. Das rechterhand anschließende Heilig-Geist-Spital an der Schmiedgasse geht bis ins 12./13. Jh. zurück; seine heutige Gestalt bekam es ab 1811 durch Zusammenfassung von sieben Häusern.

Dem Cavazzen gegenüber stehen (links) die evangelische Stadtpfarr-kirche St. Stephan und die katholische Stiftskirche. Erstere geht ins Jahr 1180 zurück und wurde 1781- 1783 umgestaltet, die alte Aus­stattung in der Reformation 1530 zerstört. Der feine, recht unprotes­tantische Rokokostuck, die Kanzel und der Taufstein datieren von 1781, ebenso das ungewöhnliche eichene Kirchengestühl mit um­klappbaren Lehnen. Zu beachten sind die beiden großen Epitaphien im Chor, für den kaiserlichen Rat Daniel Heider und dessen Sohn Valentin: Letzterer stiftete nach dem Dreißigjährigen Krieg 1655 das Kinderfest, »das« Lindauer Fest schlechthin.

Die Stiftskirche Mariä Himmelfahrt, das Gotteshaus des reichsfürst-lich-freiweltlichen Damenstifts, entstand 1748-1752 aus der 1728 zerstörten Kirche des 12. Jh.s. Verantwortlich zeichnete der bedeu­tende Deutschordens-Baumeister Johann Caspar Bagnato, der rund um den Bodensee tätig war. Der Stuck und die Fresken der Rokoko­zeit stammen von F. Pozzi bzw. G. Appiani, die Altäre gestaltete der Wessobrunner Georg Gigl. Die guten Appiani-Deckenfresken wurden nach einem Brand 1922 vereinfacht durch Waldemar Kolmsperger ersetzt, und als die Langhausdecke 1987 abgestürzt war, wurden die Kolmsperger-Fresken rekonst­ruiert. Das Gebäude südlich der Kirche (Amtsgericht / Landrats­amt) ist das ehemalige Damen­stift von 1734; den Rokoko- Festsaal im dritten Stock, der für Konzerte und andere kul­turelle Veranstaltungen genützt wird, ziert ein Deckenfresko von F. A. Spiegler (»Glaube, Liebe, Hoffnung«, 1736).

Durch die Schmiedgasse – linker Hand das Heilig-Geist-Spital – fla­niert man zum »Entree« der Insel, dem schönen Stadtgarten. Hier steht am Eck die Heidenmauer mit ihren dunklen Buckelquadern, ein Rest der Stadtbefestigung, vermutlich aus dem 9. Jahrhundert. Die im Jahr 2000 eröffnete neue Spielbank ersetzte den atmosphäre­reichen Bau aus den 1950er-Jahren; in dem Zylinder liegt ein Groß­teil der Nutzfläche unter dem Bodenniveau. Auf der Terrasse ihres Restaurants sitzt man sehr schön.

Zum Hafen zurück spaziert man durch die hübsche Fischergasse.

Der dreiflügelige Komplex an ihren Beginn war einst die Maxkaserne (1805). Der benachbarte stilvolle Gasthof Alte Post geht auf die Post­station zurück, von der bis 1824 der »Mailänder Bote« jede Woche auf seine Reise über die Alpen ging. Ein wunderbarer Platz, um den Blick über den See zu genießen, ist die Gerberschanze, die Anfang des 17. Jhs. angelegt wurde. Das Stadttheater ist in der ehemaligen Barfüßerkirche zu Hause; das um 1220 gegründete Kloster des Bet­telordens wurde 1528 in der Reformation aufgehoben, die (seitdem protestantische) Kirche 1798 profaniert.

Besonders am frühen Abend, zum Sonnenuntergang, lohnt der Bum­mel um die Hintere Insel, von der Leuchtturmmole am Ufer entlang. Der (noch) von den Bahngleisen abgetrennte Westteil der Insel war im Mittelalter Gemüse- und Weingarten und wurde erst im 16. Jh. in die Stadtbefestigung einbezogen. Auch später diente sie handfesten Zwecken: Wo heute die Bodenseeklinik des bekannten Schönheits­chirurgen Prof. W. Mang steht, lag bis 1969 das Bahnbetriebswerk mit großem Lokschuppen; die Luitpoldkaserne von 1901 wurde zum Bildungszentrum umgestaltet.

Nordwestlich der Insel erstreckt sich die »Bayerische Riviera«, der Vorort Bad Schachen mit herrlichen alten Parks: Hier ließen sich im 19. Jh. Mitglieder des bayerischen Königshauses und reiche Bürger prachtvolle Villen bauen.

Nördlich von Esseratsweiler, nahe der Argen, thront in schöner Um­gebung das Schloss Achberg. Erbaut 1693-1700 für den Deutsch­ordenskomtur Franz Benedikt Freiherr von Baden, besitzt es einen barocken Rittersaal mit einer prachtvollen Stuckdecke, den man

u. a. bei Konzerten erleben kann. Geöffnet Ende April-Mitte Okt. Fr. 14.00- 18.00, Sa., So. 10.00- 18.00 Uhr; fürs leibliche Wohl sorgt die »Alte Schlossküche«. Info unterwww.landkreis-ravensburg.de.

Für die klassische Wanderung über den Pfänder von Bregenz nach Scheidegg oder umgekehrt ►Lindenberg.

Man sollte es sich nicht nehmen lassen, vom Schiff (mekong schiffsreisen) aus die Ort- und Landschaften am See zu bewundern. Ein überaus hübsches Ensemble bildet die kleine Halbinsel von Wasserburg (5 km westlich von Lin­dau) mit Kirche, Schloss und »Malhaus«. Bis 1705 war sie tatsächlich eine Insel. St. Georg geht, wie noch zu erkennen, auf eine Art Kir­chenburg des 11. Jh.s zurück. Den schönen bayerischen Zwiebelturm bekam sie 1656; dessen Untergeschoss und der Chor der Kirche da­tieren von Ende des 14. Jh.s, das Langhaus aus dem 16. Jahrhundert.

Im öffentlich zugänglichen Lindenhofpark steht die Villa Lindenhof, erbaut 1845 als Sommerresidenz des Lindauer Kaufmanns F. Gruber, heute eine Niederlassung von Pax Christi, der Internationalen Katho­lischen Friedensbewegung (geöffnet April-Okt. Di.-Sa. 10.00 bis © 13.00, 14.00- 17.00 Uhr, www.friedens-raeume.de).

Umgebung von Lindau

Eine angenehme Wanderung führt zum schönsten Aussichtspunkt im Lindauer Hinterland. Von der Brauerei Steig im Stadtteil Reutin (Steigstraße) nimmt man den Weg über Streiteisfingen oder durch den malerischen Rickenbach-Tobel, dann unter der B 31 hindurch und hinauf auf die Weißensberger Halde. Ein großartiges Panorama – Pfänder, Bregenzerwald, Bodensee und Appenzellerland mit dem Säntis – ist reicher Lohn für die kleine Mühe. Das Kapellchen dort oben stiftete 1870 Prinzregent Luitpold zum Andenken an seine Ge­mahlin Auguste, Prinzessin der Toskana und Erzherzogin von Öster­reich, die 1864 im Alter von 39 Jahren gestorben war. Man braucht ca. 1 Std.; von Weißensberg mit dem RBA-Bus zurück nach Lindau.

Zwischen dem Bodensee und der Argen dehnt sich eine (besonders im Frühjahr, wenn die Obstbäume blühen) zauberhafte, bucklige Welt aus. Die eigentümlichen, meist ovalen Hügel, »Drumlins« ge-nannt, sind Produkte der eiszeitlichen Vergletscherung. Am besten lernt man sie auf einer schönen Runde mit dem Rad kennen, für die man etwa 3 Std. Fahrzeit rechnen muss (30 km): Von der Insel am See entlang nach Kressbronn, dann nordöstlich über Gattnau zum Schiein- und Degersee (Badesachen mitnehmen!), über Oberreitnau und Hoyren zurück nach Lindau. In Oberreitnau lohnt ein Blick in die ursprünglich spätgotische Kirche St. Pelagius (Chor 1699, Lang­haus 18. Jh.) mit barockem Hochaltar (um 1700); über dem Chor­bogen das Wappen des Stifts Lindau. Anschließend kehrt man im ge­diegenen Gasthof Adler – in prachtvollem Fachwerkbau von 1560 – oder seinem Biergarten ein (Do. geschl., Tel. 0 83 82 / 52 68).

Aufgrund des Brandes 1815 ist von der früheren Ausstattung wenig erhalten, so die Pietä von 1705 und der rechte Seitenaltar (1749).

Stuck und Wandmalerei wurden 1918-1920 erneuert. Im Schloss, heute ein Hotel, residierten als Herren von Wasserburg ab 1537 die Grafen von Montfort, von 1592 bis 1755 die Fugger. Im Malhaus (1597) ist das Heimatmuseum untergebracht (geöffnet Mitte April © bis Okt. Di. bis Sa. 10.30- 12.30, Mi. und Sa. auch 14.30- 17.00, So.

10.00-17.00 Uhr). Horst Wolfram Geißler (1893-1983), der das zauberhafte Buch vom »Lieben Augustin« schrieb – auch heute eine nette Urlaubslektüre -, ist auf dem Friedhof bestattet. Im Haus ge­genüber dem Bahnhof, früher der Gasthof Walserhof, kam 1927 der Schriftsteller Martin Walser zu Welt. Sehr schön ist ein Spaziergang durch das reizvolle Hinterland (rundreise vietnam kambodscha) mit seinen Obstplantagen.

Gute Weine wachsen im benachbarten Nonnenhorn, der letztenbayerischen Gemeinde am See. Von der langen Weinbautradition zeugt in Ortsmitte der Torkel von 1591, eine mächtige Traubenpres­se, die älteste am Bodensee. Einen Blick wert ist auch die benachbar­te spätgotische Kapelle St. Jakobus (15. Jh.) mit beachtlichen Schnitz­figuren; dem Meister des Imberger Altars werden Johannes der Täu­fer und die hl. Katharina zugeschrieben (um 1480). Vor der Kapelle erinnert ein Gedenkstein an die »Seegfrörne« des Jahres 1880. Zuletzt fror der Bodensee im Februar 1963 ganz zu. Die Staatliche Fischbrut­anstalt in Nonnenhorn, eine von fünf am Obersee, sorgt dafür, dass den rund 150 Berufsfischern und den Tausenden Freizeitanglern die Felchen, Barsche, Seeforellen und Saiblinge nicht ausgehen.

Baedeker tipp

Lindauer Badefreuden

Außer den großen, schönen Strandbädern »Linden­hofbad« in Bad Schachen und »Eichwald« in Reutin besitzt Lindau zwei echte alte Badeanstalten: das Römerbad auf der Insel unmittelbar östlich des Hafens und das Aeschacher Bad am Festlandsufer beim Bahndamm.

LINDAU ERLEBEN

AUSKUNFT

Verkehrsverein Lindau Ludwigstr. 68, 88131 Lindau Tel. (0 83 82) 26 00 30 www.lindau.de

PARKEN

Am besten parkt man auf dem Fest­land vor der Seebrücke (Shuttle-Bus zur Insel), bei der Inselhalle oder auf der Hinteren Insel (Zufahrt über die Thiersch-Brücke).

SCHIFFSVERKEHR

Bodensee-Schiffsbetriebe Tel. (0 83 82) 48 98 www.bsb-online.com

FESTE UND EVENTS

Mai: Bodensee-Festival (Konzerte, Theater, Kleinkunst). Mitte Juni: Nacht-Segelregatta »Rund um« mit Hafenfest. Mitte Juli: Stadtfest. Im Juli (Mi. vor den Sommerferien) feiern die Kinder seit 1655 ihr großes Fest: Vormittags ziehen sie zum Alten Rathaus auf der Insel, nachmittags gibt es in den Stadtteilen Wettbewerbe und Volksbelustigungen; traditionell erhal­ten die Kinder eine sog. Butschelle aus Hefeteig. Ende Juli: »Umsonst und draußen« auf der Hinteren Insel. Anfang Nov.: Jahrmarkt auf der Insel.

ESSEN

► Fein & teuer

® Hoyerberg Schlössle

Hoyerbergstr. 64 (Festland)

Tel. (0 83 82) 2 52 95 Gourmetrestaurant auf dem Hoyer­berg: eines der schönsten Panoramen der Welt. Mo./Di.mittag geschlossen.

© Schachener Hof

Schachener Str. 76 (Festland)

Tel. (082 83) 31 16, Di./Mi. geschl.

Schwäbische und internationale Haute Cuisine, alles vom Feinsten – vom Guide Michelin mit einem Bib Gour- mand ausgezeichnet. Besonders schön speist man im großen Garten. Hotel mit stilvoll eingerichteten Zimmern.

© Villino

Hoyerberg 32 (Festland)

Tel. (0 83 82) 93 45-0, www.villino.deVersteckt hinter dem Hoyerberg in­mitten von Obstgärten gelegenes stil­volles Restaurant mit italienisch­asiatischer Küche und exzellenter Weinkarte. In wunderbarer Ruhe kann man hier ebenso edel nächtigen.

Erschwinglich

© Alte Post

Fischergasse 3 (Insel)

Tel. (0 83 82) 9 34 60 Sehr gepflegtes, gemütlich-edles Res­taurant mit Wirtsgarten. Bodenstän­dige Küche mit feinem Touch. Es gibt auch einige hübsche Gästezimmer.

© Zum Sünfzen Maximilianstr. 1 (Insel)

Tel. (0 83 82) 58 65 Alte Patriziertrinkstube, heute mit seiner rustikalen Atmosphäre und guter handfester Küche sehr beliebt.

Preiswert

© Goldenes Lamm

Schafgasse 3 (Insel)

Tel. (0 83 82) 57 32 Sehenswert (halong bucht): die schönste alte Gast­stube der Insel. Eher durchschnittliche schwäbisch-bayerische Küche.

ÜBERNACHTEN

Luxus

® Bad Schachen

Bad Schachen 1 (Festland)

Tel. (0 83 82) 2 98-0

 

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