Reiseziele in Allgäu (Teil 9)

Leutkirch
Landkreis: Ravensburg Einwohnerzahl: 22 400
Höhe: 654 m ü.d.M.
Man sollte sich von den Gewerbegebieten um Leutkirch nicht abhalten lassen, dem Städtchen im württembergischen Allgäu einen Besuch abzustatten – nicht zufällig ist es Station an der Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße.
Seinen Namen bekam Leutkirch von der »Leutekirche« St. Martin, d. h. der Pfarrkirche zweier Dörfer, die schon im Jahr 848 dokumentiert ist. Die Marktsiedlung wurde 1291 an das Reich verkauft und erhielt 1293 die Rechte der Stadt Lindau. Leinwandweberei und – handel trugen zum Wohlstand der Freien Reichsstadt bei, um 1500 zählte man hier über 200 Weber. Heute ist die Große Kreisstadt ein lebhaftes Mittelzentrum der Region Bodensee-Oberschwaben und mit 175 km2 Fläche eine der größten Gemeinden in Baden-Württemberg; hier hat die Schwäbische Zeitung, die größte Tageszeitung des Allgäus, ihre Zentralredaktion. Zwischen der Eschach und der Wilhelmshöhe liegt die liebevoll restaurierte, denkmalgeschützte Altstadt mit vielen hübschen Gassen und Winkeln.

Leutkirch_Allgaeu

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 Sehenswertes in Leutkirch
Als erste evangelische Kirche zwischen Donau und Bodensee wurde die Dreifaltigkeitskirche (Trinitatis) am Westrand der Altstadt, mit markantem schlankem Turm, 1613-1615 erbaut. Leider ist das Innere des dreischiffigen Predigtsaals nicht original erhalten.
Durch die Kornhausstraße – hier das spätgotische Kornhaus (1533 erwähnt), heute Stadtbibliothek – erreicht man das Herz der Altstadt, den Gänsbtihl mit dem spätbarocken Rathaus (1741). Der Ratssaal ► schön ausgestattete Ratssaal im 2. Stock überrascht mit prachtvollem Deckenstuck von Johannes Schütz, der auch in Kempten, Wolfegg und Kißlegg arbeitete; allegorisch dargestellt werden die Tugenden der weltlichen und religiösen Führung eines Gemeinwesens – in der Mitte der Decke herzen sich zwei anmutige Damen, die Gerechtigkeit und Friede verkörpern (Besichtigung Mo.-Fr. 8.00- 12.00, Do. auch © 14.00- 17.30 Uhr). Neben dem Rathaus die Kanzlei von 1617.
Den sanft ansteigenden Gänsbühl beherrschen der hoch aufragende spätmittelalterliche Blaser- oder Bockturm und links von ihm das spätgotische Haus zum Bock mit mächtigem Barock-Walmdach (die Herkunft seines Namens ist unklar). Das Heimatmuseum führt hier die Geschichte von Stadt und Umgebung lebhaft vor Augen; Schwerpunkte sind Volkskunst, Glasmacherei und Handwerk, besondere Beachtung verdienen die vielen Schützenscheiben und die Skulpturen von Konrad Hegenauer (1734-1807). Geöffnet Mi. 15.00- 18.00, ©
So./Fei. 10.00 bis 12.00, 14.00-17.00 Uhr.
Achse der Altstadt, die noch der mittelalterlichen Anlage entspricht, und heute wie damals Hauptgeschäftsstraße ist die einst von Toren abgeschlossene Marktstraße (mekong kreuzfahrt) (Markt ist am Montag). Unter den mal trauf-, mal giebelständigen Bürger- und Wirtshäusern fällt das große Gotische Haus auf (1379), eines der ältesten Gebäude Oberschwabens mit Bohlenständerkonstruktion über einem Steinsockel.
Wo einst die »Leutekirche« stand, wurde 1514-1519 die Pfarrkirche St. Martin errichtet, eine spätgotische Halle mit schönen Netz- und Sterngewölben. Als sich die Reformation in Leutkirch durchsetzte (1546), blieb St. Martin den 25 Katholiken erhalten, die in der Stadt leben durften. Von den Resten der gotischen Ausstattung sind die Anna Selbdritt (um 1490, rechter Seitenaltar) und eine Muttergottes (linkes Seitenschiff) bemerkenswert.
Am Ostrand der Altstadt ist ein langes Stück Stadtmauer erhalten. In den bescheidenen, an die Mauer geklebten Häusern der Schneegasse wohnten Weber; die Außentreppen führten hinunter zum »Dunk«, dem feuchten Webkeller. Vom Pulverturm (1693) am Südende der Stadtmauer erklimmt man die Wilhelmshöhe, den »heiligen Hain« der Stadt mit prächtigem Baumbestand; hier findet u. a. das Kinderfest statt. Lohnend ist auch der Gang vom Pulverturm zum Schlösschen Hummelsberg, das sich der Bürgermeister Jakob von Furtten- bach 1636 errichten ließ (heute Kinderheim St. Anna).

Umgebung von Leutkirch
Im Dorf Reichenhofen 4 km nordwestlich von Leutkirch kam um 1400 Hans Multscher zur Welt, einer der bedeutendsten Bildschnitzer der Spätgotik, der von 1427 bis zu seinem Tod 1467 in Ulm arbeitete.
In der Kirche St. Laurentius steht eine sehr hübsche Muttergottes, die ihm zugeschrieben wird (um 1425). Besonders Kindern macht der Besuch des Alpakahofs in Haid (südöstlich von Reichenhofen)
Spaß, hier können sie Kamele und viele andere Tiere sehen und sich beim Pony- oder Eselreiten vergnügen (geöffnet tägl. 9.00 bis 19.00 ©
Uhr; www.alpakahof.de).
Etwa 5 km nördlich von Leutkirch grüßt – über dem Tal der »Leut- kircher Haid« – das imposante Schloss Zeil von der Höhe. Eine Burg stand dort wohl schon im 10. Jh., und seit 1337 gehört sie ohne Unterbrechung den Truchsessen von Waldburg, einem Adelsgeschlecht, das mit der Geschichte Oberschwabens und des Allgäus unlösbar verbunden ist. Heutiger Chef des Hauses ist Georg Fürst von Waldburg zu Zeil und Trauchburg (*1928), einer der an Geld und Einfluss reichsten Männer Deutschlands. Zum Besitz zählen große Wälder, Industriebetriebe, der nahe Flugplatz Unterzeil, Kursanatorien, Berg- bahnen und die Schwäbische Zeitung (s. o.). Die Residenz, eine Vierflügelanlage mit nicht vorspringenden Eckpavillons, entstand ab 1598 nach dem Vorbild italienischer Renaissance-Palazzi. Sie ist nicht zugänglich, im Gegensatz zu den Parkanlagen und der Terrasse, die eine herrliche Aussicht übers Allgäu bietet. Einen Blick wert ist auch die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (1609/1784), insbesondere ihre Altäre von J. A. Feichtmayr (1784) und das hochbarocke Chorgestühl von J. Bendel (1611).
In Schmidsfelden (12 km südöstlich von Leutkirch) wurde bis 1898 Schmidsfelden Glas produziert. Die Glashütte ist als Museum zugänglich; an den Öfen werden alte Arbeitstechniken vorgeführt und Produkte präsentiert (geöffnet April-Okt. Sa. 13.00-17.00, So. 10.00-17.00 Uhr, ©Nov. und März So. 14.00-17.00 Uhr). Große Attraktionen sind der Markt Mitte Mai und das Glashüttenfest um den 10. September. Fürs leibliche Wohl sorgt das Cafe Uhu (Mo./Di. geschl.). Wer den Ausflug in die Wirtschaftsgeschichte mit Naturerlebnis (halong bucht) verbinden möchte, kann das auf dem 22 km langen Glasmacherweg im Bereich der Adelegg tun: von Unterkürnach nach Schmidsfelden, dann über Eisenbach ins Eschachtal und die Alpe Wenger Egg nach Wengen.
Die Gegend zwischen Leutkirch, ►Bad Wurzach, ►Wangen und Is- Seen und Mooreny ist reich an urtümlichen Moorgebieten. Als der eiszeitliche Rheingletscher abschmolz, blieben in den Schottern der Endmoränen Toteisseen und Sümpfe zurück, die verlandeten und als Hoch- und Niedermoore einer interessanten Vegetation und Tierwelt Lebensraum bieten. Hervorzuheben sind etwa das Taufach-Fetzach-Moos südlich von Leutkirch und das Gründlen-/Rötseemoos nördlich von Kißlegg.
Wanderwege sind überall angelegt. Groß ist auch die Zahl hübscher kleiner Seen mit Badeplätzen, wie Leutkircher Stadtweiher, Elleraz- hofer Weiher, Argensee, Hinterweiher und Badsee bei Beuren.
Kißlegg
In reizvoller, flachhügeliger Voralpenlandschaft, 12 km südwestlich von Leutkirch, liegt dieser Marktflecken mit 8600 Einwohnern zwischen zwei Moorseen (am nördlichen Obersee gibt’s ein Strandbad).
Vor allem Natur- und Wanderfreundc schätzen den Luftkurort, aber auch Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten: Um 1300 teilte sich der Ortsadel in die Linien Waldburg-Wolfegg-Waldsee und Waldburg-Wolfegg-Zeil, so dass Kißlegg gleich zwei Schlösser besitzt; dazu kommt die prachtvolle Kirche St. Gallus und Ulrich.
Eine romanische Basilika wurde 1734-1738 von Johann Georg Fischer barock umgestaltet. Im Inneren – reich mit vergoldetem Bandelwerk-Stuck von Johann Schütz geschmückt, der auch in der Kemptener Residenz, arbeitete – hervorzuheben sind die Kanzel und der Taufstein, beide von dem Türkheimer J. W. Hegenauer (um 1745). Das riesige Deckenfresko von F. A. Erler (1737) thematisiert den »Triumph der Kirche«. Der kostbare Silberschatz, 21 Figuren aus einer Augsburger Werkstatt (1741-1755), ist bei Kirchenführun- ® gen (April-Okt. Mi. 15.00 Uhr) oder nach Vereinbarung zu sehen.
Altes Schloss Das am Zeller See aufragende Alte Schloss der Grafen Waldburg- Wolfegg-Waldsee mit Staffelgiebel und runden Ecktürmen wurde 1560/1570 unter Hans Ulrich von Schellenberg errichtet und von 1717 bis 1721 von Johann Georg Fischer ausgebaut und barock gestaltet. Das Schloss ist, da in Privatbesitz, nicht zugänglich.
Neues Schloss Schlicht-nobel, besonders mit seiner Fassade zum schönen Park hin, präsentiert sich das Neue Schloss der Grafen Waldburg-Zeil-Wur- zach, errichtet 1721 – 1727 von Johann Georg Fischer. An der reichen Ausstattung arbeiteten mehrere Meister, u. a. Josef Anton Feicht- mayr; von dem auch die acht lebensgroßen Sibyllenfiguren (1726) im Treppenaufgang stammen. Besonders schön ist die Schlosskapelle (1722); am Altar ist das Antependium in Scagliola-Technik (Einlege¬arbeit aus Stuckmarmor) zu beachten. Im Schloss ist eine Heimatstu-be mit Käsereimuseum eingerichtet (geöffnet Mitte April-Mitte Okt. So 14.00-16.00 Uhr). Ebenfalls im Neuen Schloss gezeigt wird das Werk des Holzbildhauers Rudolf Wächter (*1923 in Bernried bei Tctlnang), ein bedeutender Vertreter dieser Kunstrichtung in der Ge¬genwart. (Das Museum Expressiver Realismus ist seit 2004 geschlos¬sen.) Das Schloss und das Wächter-Museum sind geöffnet vom 1. April-So. bis zum letzten Okt.-So. Di., Do., Fr. 14.00-17.00, Sa. 13.00-17.00, So. 11.00-17.00 Uhr. Einen Besuch lohnt die Fried- hofskapelle St. Anna (Johann Georg Fischer, 1718) mit Deckenfres¬ken von Cosmas Damian Asam, der zu dieser Zeit die Basilika in Weingarten (►Ravensburg) ausmalte.

Wolfegg
Beeindruckend auf der Höhe über dem schmalen, windungsreichen Tal der Ach liegt 7 km nordwestlich von Kißlegg der Kurort Wolfegg (3400 Einw.), der einmal als »schönstes Dorf von Baden-Württemberg« ausgezeichnet wurde. Außer dem Heilklima und modernen Kureinrichtungen sind es die Atmosphäre eines kleinen barocken Residenzorts und die hochkarätigen Konzerte, die viele Gäste anziehen; aber auch das berühmte Automuseum von Fritz B. Busch und das Bauernhausmuseum sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
Auf einem Geländesporn über der Ach erhebt sich das stattliche Schloss der Fürsten von Waldburg-Wolfegg und Waldsee. Am Platz der Burg aus dem 13. Jh. und des spätmittelalterlichen Schlosses wurde nach einem Brand 1580-1586 eine mächtige Renaissance- Vierflügelanlage erstellt und nach teilweiser Zerstörung 1646 durch die Schweden erneuert. Die Fassaden des Innenhofs überraschen durch ihre originalgetreu rekonstruierte Farbigkeit. Bei den Konzer- ten zu bewundern ist das großartige Chef-d’oeuvre, der 52 m lange, 14 m breite und 9 m hohe Rittersaal mit rocaillegerahmten Deeken- fresken zur Herkulessage und Allegorien der Erdteile bzw. der Elemente; sie stammen vermutlich von Johann Martin Zick, der 1749 die Vier Jahreszeiten über den Scheinkaminen malte. An den Wänden stehen 24 überlebensgroße Holzfiguren der Truchsessen von Waldburg, die nach Vorlagen des Dürer-Schülers Hans Burgkmair d. Ä. (1473- 1531) um 1740 von Balthasar Crinner und Johann Wilhelm Hegenauer geschnitzt wurden.
Die zum Schloss gehörende Kirche St. Katharina, erbaut 1733- 1742 und bis 1806 Stiftskirche, gilt als spätes Hauptwerk des Füsseners Johann Georg Fischer. Sie glänzt mit spätbarocker Dekorationsfreude und gestalterischer Harmonie. Das Vorarlberger Münsterschema mit Wandpfeilern und Emporenumgang erhält durch die gerundeten Ecken des Langhauses am Chor, vor allem aber durch das überwälti¬gende Deckenfresko, das (ohne Jochunterteilung) das ganze Langhausgewölbe einnimmt und unmittelbar über der Wandzone be¬ginnt, die Wirkung eines Zentralraums. Der Wangener Maler Franz Joseph Spieglet schildert hier die kriegerische Gründungsgeschichte des Chorherrenstifts (Bild oben). Den lebhaften Rokokostuck schuf Johannes Schütz (1735); den Hochaltar und den rechten Seitenaltar zieren Gemälde des Antwerpener Rubens-Schülers Caspar de Crayer (1660). Beachten Sie in Letzterem links unten die zauberhaften »Wolfegger Blumenschmecker« (das schwäbische »schmecken« ist mit »riechen« zu übersetzen). Auch die Kanzel (J. W. Hegenauer, 1749) und das intarsierte Chorgestühl (1755) sind feine Arbeiten. Von Aschermittwoch bis Karsamstag wird in der Kirche das »Wolfegger Fastentuch« von 1620 ausgestellt.
Im Sennstadel des Schlosses kann man herrliche Oldtimer bestaunen: Der Autojournalist Fritz B. Busch präsentiert hier höchst lebendig über 200 Autos, Nutzfahrzeuge und Motorräder seit 1897, Glanzstü¬cke wie den Cadillac von Hans Albers oder einen Mercedes SSK, aber auch schlichtere Gefährte aus der Wirtschaftswunderzeit. Geöffnet 15. März-Anf. Nov. tägl. 9.30- 18.30, sonst So. 10.00- 17.00 Uhr.
Die Alte Pfarr, eine ins 12. Jh. zurückgehende Kirche, wird heute für Alte Pfarr Musik- und Kunstveranstaltungen genutzt. Erhalten sind u. a. Reste von Wandmalereien aus dem 11., 13., 15. und 17. Jahrhundert.
Im Achtal unterhalb des Schlosses wurde um das fürstliche Fischerhaus, ein prachtvolles Fachwerkgebäude von 1788, und die Fischzucht eine Reihe von Höfen mit Einrichtung – u. a. Hühnerhaus, Bienenstand, Viehwaage – aus der Zeit seit dem 18. Jh. und aus verschiedenen Orten Oberschwabens aufgestellt. Kühe und Schafe, Hühner, Enten und Gänse laufen durchs Gelände, bei Führungen und Kursen (wie Dreschen und Mahlen, Backen und Kochen, Mähen mit der Sense) erfährt man, wie man früher lebte und arbeitete. Ein Muss ist die Rast in der Museumsgaststätte im Fischerhaus, die für ihre ausgezeichnete Allgäuer und schwäbische Küche bekannt ist (Tel. 0 75 27/51 50). Museum geöffnet Mai-Sept. tägl. 10.00- 18.00, April, Okt.-Anfang Nov. Di-So. 10.00-17.00 Uhr.
Von der Loreto-Kapelle, ca. 2 km südlich an der Straße nach Rötenbach, hat man einen großartigen Blick auf die Alpen von den Tann- heimer Bergen im Osten bis zum Säntis im Westen. Ab dem 17. Jh. wurden, besonders in Süddeutschland, eine Reihe von Loreto-Kapel- len begründet, meist nach Wallfahrten ins italienische Loreto in der Nähe von Ancona, wohin der Legende zufolge im 13. Jh. die »Casa Santa«, das Geburtshaus der Mutter Jesu, durch Engel gebracht worden war. Die Loreto-Kapelle in Wolfegg entstand 1668 (Halle) bzw. 1706/1707 (zweigeschossiges Oratorium). Das Gnadenbild aus Zedernholz ist eine exakte Kopie des – 1921 durch Feuer zerstörten – Originals in Loreto und wurde 1707 aufgestellt.

Baedeker TIPP
Kultur in Wolfegg
Die herrlichen Lokalitäten in Wolfegg – Rittersaal, Stiftskirche St. Katharina und Alte Pfarr – sind Rahmen für drei Konzertreihen (Adressen ► S. 204). Die Internationalen Wolfegger Konzerte finden um den 20. Juni statt, Konzerte der Ludwigsburger Schlossfestspiele um den 10. Sept. und die Wintermusik um die Jahreswende. Bei Ersteren kommen Karteninhaber manchmal in den Genuss einer Führung durch sonst nicht zugängliche Teile des Schlosses; zu sehen sind dann u. a. die wertvollen Kunstsammlungen und das hochberühmte »Wolfegger Hausbuch« von ca. 1480. Der andere einzigartige Schatz der Bibliothek, Das einzige noch existierende Exemplar der Weltkarte von Martin Waldseemüller, in der 1507 zum ersten Mal der Namen »America« verwendet wurde, wurde jedoch 2001 in die USA verkauft.

 

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