TOUREN DURCH DAS ALLGÄU

Mit einer eindrucksvollen Bergszenerie und seinem sanften Vorland bietet das Allgäu ein reichhaltiges Programm für jeden Geschmack: Naturgenießer werden ebenso fündig wie Kunstfreunde und Outdoor-Enthusiasten. Drei ausge¬wählte Routen machen außer der wunderbaren Landschaft (halong bucht vietnam) auch sehenswerte alte Städte und prachtvolle Klöster und Kirchen »erfahrbar«.

— TOUR 1 Deutsche Alpenstraße
Vom Bodensee quer durchs obere Allgäu, von Lindau über Oberstdorf zum Schloss Neuschwanstein: Hier, am Nordrand der Alpen, ist das Allgäu am »allgäuischsten«. Den würdigen Abschluss bildet ein Besuch der berühmten Wieskirche im Pfaffenwinkel. ► Seite 124

– TOUR 2 Oberschwäbische Barockstraße
Ein kleines Paradies zwischen Lindau und Memmingen mit einigen der schönsten Kirchen, Klöster und Schlösser (nicht nur) aus Barock und Rokoko, die Atmosphäre alter Reichsstädte, dazu eine zauberhafte Landschaft (vietnam kambodscha rundreise) vor der Kulisse der Allgäuer Berge. ► Seite 127

— TOUR 3 Im Unter- und Ostallgäu
Eine Route durch den Norden und Osten des Allgäus, weitgehend abseits der ausgetretenen Pfade, jedoch von eigenem Reiz. Auch hier mangelt es nicht an schönen Orten und Punkten wie Ottobeuren, Kloster Irsee und dem Auerberg. ► Seite 130
Im Allgäu unterwegs
Das Auto mal in unseren Zeiten ist man mit dem eigenen fahrbaren Untersatz un- stehen lassen! terwegs, mit Auto, Motorrad oder Campingmobil. Das ist am bequemsten und flexibelsten, sowohl für einen »nomadischen« Urlaub wie für Ausflüge und Erkundungen von einem festen Standort aus. Doch bringt das, besonders in den schmalen Tälern der Alpen, zu den Hauptreisezeiten unübersehbare Probleme: Zu viele sind es, die Bequemlichkeit und Flexibilität schätzen und sie damit verlieren, ab¬gesehen von den negativen Effekten auf die Ferienidylle, die doch alle so schätzen. (Das Kleinwalsertal z. B. hat große Auffangparkplätze in Oberstdorf eingerichtet.) Daher hier der Appell, möglichst oft Bahn und Bus zu benützen. Das Streckennetz ist gut ausgebaut, und mit der Optimierung der Verbindungen durch Taktfahrpläne (Allgäu- Schwaben-Takt) wurde der Reisegenuss deutlich verbessert. Der unmittelbare Gewinn ist das Urlaubsgefühl: sich ohne Parkplatz- und Stauprobleme chauffieren lassen, Zeit haben, viel zu Fuß gehen, und sich so stressfrei in der herrlichen Landschaft (mekong kreuzfahrt) bewegen. Die im Folgenden vorgestellten Routen sind auch für Radtouren gut geeignet (►S. 110), wobei man gegebenenfalls auf radelfreundliche Varianten und Nebenwege ausweicht, die in den amtlichen topografischen Karten und den Radtourenkarten ausgewiesen sind.

Radrunde Allgaeu

Tour 1 Deutsche Alpenstraße
Länge: 165 km Dauer: 7-10 Tage
Die über 500 km lange Deutsche Alpenstraße ist als »Königsweg« durch das südlichste Bayern berühmt. Zum Allgäu gehören davon gut 160 km mit traumhafter Berglandschaft, einigen Kunstschätzen und tausend Möglichkeiten, sich in herrlicher Natur zu bewegen.
Vom Bodensee nach Oberstdorf Die Reise beginnt »im« Bodensee, und zwar auf der zauberhaften In- sei © * * Lindau. Nicht nur für die ehemalige Freie Reichsstadt mit dem von bayerischem Löwen und Leuchtturm bewachten Hafen, sondern auch für die idyllische Umgebung sollte man sich etwas Zeit gönnen. Eine Fahrt auf dem See, ein Ausflug ins Hinterland und nach Bregenz gehören dazu. Auf der B 308 geht es, mit schönem Blick auf den Pfänder, nach Scheidegg; unterwegs kurvt man das Rohrach hinauf, die einzige Serpentinenstraße des Westallgäus. Nach der Stippvisite im reizvollen 0 Lindenberg mit besuchenswertem Hutmuseum hat man auf der Weiterfahrt wunderschöne Ausblicke zurück auf die Appenzeller Berge. Der Kur- und Wintersportort © Oberstaufen ist Ausgangspunkt für Touren über die * * Nagel¬fluhkette, Kunstfreunde werden in der Umgebung fündig, v. a. Mit Anna-Kapelle bei Rohrmoos und die Breitachklamm. Viele weitere hervorragende Ausflugs- und Tourenziele bietet das zum österreichi¬schen Bundesland Vorarlberg gehörende * * Kleinwalsertal mit sei¬ner besonderen Geschichte und Kultur.
Von Oberstdorf zur Wieskirche Nun zurück nach Sonthofen und in östlicher Richtung weiter zum beliebten Kur- und Ferienort Q Bad Hindelang. Hier ist ein Abstecher ins Ostrach- bzw. Hintersteiner Tal angezeigt, mit dem einzig¬artigen Lederer-Altar in Bad Oberdorf und interessanten Zeugnissen alter Industrie. Anschließend kurvt man die Jochstraße – einen veri- tablen Pass – hinauf nach Oberjoch und steuert über Wertach Nes¬selwang an. Die Alpenstraße führt südlich am Grüntensee entlang, wo man im Gasthaus »Zum alten Reichenbach« schön Rast machen
kann. 0 Nesselwang und Pfronten bieten viele schöne Ausflugsziele, darunter vor allem Maria Trost und * Maria Rain, * * Falkenstein und Breitenberg. Kunstliebhaber statten der Barockkirche in * Seeg ei¬nen Besuch ab, auch ein Gang zur Alpe Beichelstein könnte auf dem Programm stehen. Nach dem Besuch der Altstadt, des Schlosses und der Benediktinerabtei im hübschen 0** Füssen wartet ein absoluter Höhepunkt: die fantastisch gelegenen ©** Königsschlös¬ser Hohenschwangau und Neuschwanstein, Letzteres eine der berühmtesten Se-henswürdigkeiten der Welt. An einem der kleineren und größeren Seen rund um Füssen – ganz idyllisch Alat-, Ober- und Alpsee – kann man einen Ruhetag einlegen. Die Fahrt geht auf der B17 nordöstlich weiter, wobei man bei der wunderbar gelegenen, schönen Wallfahrtskirche St. Coloman noch einmal den Blick auf die Königsschlösser vor dem Tegelberg auf sich wirken lässt. Ein Abstecher von Halblech über Roßhaupten nach Sameister mit seiner ungewöhnlichen Kapelle lohnt nicht nur für Kunstfans (►Tour 3). Im Pfaffenwinkel, der schon zu Oberbayern gehörenden zauberhaften Kulturlandschaft, liegt © * Steingaden; mit dem Besuch seines Wei-fenmünsters und der nahegelegenen ©*% Wieskirche, der herrlichsten Schöpfung des deutschen Rokokos, findet diese Tour ihren Abschluss.

Tour 2 Oberschwäbische Barockstraße
Länge: 275 km Dauer: 7-10 Tage
Im Westen und Norden geht das Allgäu allmählich in Oberschwaben über. Ein Leckerbissen ist die Rundfahrt im Bereich der Haupt- und der Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße, die hübsche alte Reichsstädte, propere Dörfer, große Kunstwerke und viel idyllische Landschaft (vietnam kambodscha laos) vereint.
Von O* * Lindau im Bodensee (►Tour 1) nimmt man die B 12 in Richtung Wangen. Von Weißensberg aus sollte man den kleinen Gang auf die Weißensberger Halde machen, um die herrliche Aussicht zu genießen. Etwas später verlässt man die B 12 und steuert über Esseratsweiler das einstige Deutschordensschloss Achberg an, das hoch über der Argenschlucht thront und ein Kulturzentrum des Landkreises Ravensburg beherbergt. Von hier kann man auch die er¬lebnisreiche Rundwanderung zum Zusammenfluss von Oberer und Unterer Argen unternehmen (► Wangen). Nächste Etappe ist die einstige Freie Reichsstadt ©♦★ Wangen, die einen längeren Halt verlangt; ihre zauberhafte Altstadt steht ganz unter Denkmalschutz, auch einige interessante Museen lohnen einen Besuch. Östlich vor Wangens Toren liegt Deuchelried, das über eine der schönsten baro¬cken Madonnenstatuen verfügt. Im Tal der Oberen Argen gelangt man wieder auf die B 12, die vorbei am Waldburg-Zeil’schen Schloss Syrgenstein nach Eglofs führt, dem Hauptort der »Allgäuer Toskana« mit ungewöhnlicher Geschichte. Wem nach einem angenehmen Spa¬ziergang verlangt, geht östlich von Eglofs an der Oberen Argen ent¬lang zur Badwirtschaft Malleichen. Auf der B 12 erreicht man dann © * % Isny, ebenfalls einstige Reichsstadt mit gut erhaltenem mittel¬alterlichem Stadtbild; nicht auslassen sollte man hier auch die Prädi¬kantenbibliothek und das Schloss mit einer Galerie des »Phantasten«
Friedrich Hechelmann. Herausragende Ausflugsziele in der Umge¬bung sind der Eistobel, die Adelegg mit dem Schwarzen Grat und das Sonneck mit der Burgruine Alttrauchburg.
Für die Weiterfahrt biegt man vor Kleinweiler-Hofen von der B 12 ins Tal der Wengener Argen ab und steuert den Luftkurort Buchen- borg an. Unterwegs kann man südlich nach Rechtis hinauffahren, das ein herrliches Panorama und eine interessante Kirche bietet. Kunstfreunde sollten von Buchenberg den kleinen Umweg südöstlich nach Wirlings machen, in dessen Kirche St. Nikolaus u. a. ein Hauptwerk der Allgäuer Holzbildhauerkunst zu finden ist. © * * Kempten, die Metropole des Allgäus, verdient einen ausgiebigen Besuch: Von der prunkvollen Residenz der Fürstbischöfe über die Bürgerstadt um das Rathaus und hervorragende Museen (vor allem zu den Themen Allgäu und Berge) bis zum Archäologischen Park Cambodunum spannt sich der Bogen des Sehenswerten; wenn möglich, sollte man eine der Veranstaltungen auf dem Burgberg nicht versäumen. Für Ausflüge in die Umgebung bieten sich besonders Wiggensbach mit dem Blender (Alpenpanorama), die idyllischen Seen südlich von Kempten und die Burgruine Sulzberg an, die größte im Allgäu. Der nächste Abschnitt unserer Tour folgt im Zickzack der mäandern¬den Iller flussabwärts. Wenige Kilometer nördlich von Kempten, bei Altusried, bildet sie ein Durchbruchstal mit 60 m hohen Steilwänden, das man auf Wanderungen erkunden kann. Nun nördlich durch heitere Landschaft (mekong flussreisen) nach Legau, Sitz der bekannten Firma Rapunzel, die ökologisch erzeugte Lebensmittel vertreibt; einen Blick wert ist am östlichen Ortsrand die Kirche Maria Schnee. Prachtvolles Rokoko er¬lebt man dann 4 km nördlich in der Kirche * * Maria Steinbach. Hier ist man schon im reizvollen Illerwinkel: Unten am Fluss liegt Illerbeuren mit dem erlebenswerten * Schwäbischen Bauernhof¬museum, östlich auf der Höhe das Schloss Kronburg, von dem man eine herrliche Aussicht hat (zur Rast empfiehlt sich in Kronburg der Brauereigasthof Zur Krone). Wer möchte, kann sich den Kneippkurort Bad Grönenbach mit Hohem Schloss und Kreislehrgarten anse- hen, bevor man nach Q ♦ * Ottobeuren fährt: Mit seinem Benedik¬tinerkloster, dem »Schwäbischen Escorial«, verfügt der kleine Kurort über eines der eindrucks- und prachtvollsten Meisterwerke des süd¬deutschen Barocks. Ihren Abschluss findet diese Etappe im 10 km entfernten G* Memmingen, dem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Unterallgäus. Als einstige Freie Reichsstadt besitzt es ein hübsches, teil mittelalterliches Stadtbild, dazu einige bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die gotische Martinskirche mit großartigem Chorgestühl, Werke der berühmten Memminger Künst-lerfamilie Strigel und das Siebendächerhaus.
Der letzte Abschnitt dieser Tour beginnt mit einem Höhepunkt: In Buxheim, dem westlichen Vorort Memmingens, bezaubert die Kirche der ehemaligen * * Reichskartause mit dem schönsten, prachtvollsten Chorgestühl des süddeutschen Barocks; auch die Kirche selbst und die Annakapelle, gestaltet von den Brüdern Dominikus und Jo¬hann Baptist Zimmermann, sowie das Kartausenmuseum sind zu beachten. Nach dem Besuch der klassizistischen Prämonstratenserkir- che in Rot an der Rot (8 km westlich) – das nicht mehr zum Gebiet dieses Reiseführers zählt – geht die Fahrt südwestlich nach O * Bad Wurzach, einem reizvollen kleinen Residenzstädtchen und bekannten Moor- und Thermalkurort. Zu den Juwelen der Barockstraße zählen hier das Treppenhaus im ehemaligen Waldburg-Zcü’schen Schloss, die Kapelle im Kloster Maria Rosengarten und die Kirche St. Verena; im Juli wird das Heilig-Blut-Fest mit großer Reiterprozession gefeiert. Nun südöstlich zum Schloss Zeil, seit dem 14. Jh. Sitz der Truch¬sessen bzw. Fürsten von Waldburg-Zeil, von dem man einen großartigen Blick übers Allgäu hat. Nächstes Ziel ist wieder ein reizvolles altes Reichsstädtchen, 0 Leutkirch, Hauptort des württembergischen Allgäus. Westlich von Leutkirch erwarten zwei echte Kleinodien den Besucher, Kißlegg und Wolfegg. Kißlegg besitzt außer einer prächti¬gen Barockkirche sogar zwei Schlösser. Der Kurort 0 * * Wolfegg, Residenz der Fürsten von Waldburg-Wolfegg und Waldsee, ist nicht nur für das Schloss mit seiner Kirche, das Bauernhausmuseum und das Automuseum von Fritz B. Busch bekannt, sondern auch für sein Kulturleben (v. a. Konzerte). So spektakulär – wenn auch aus ande¬rem Grund wie diese Etappe begann, ist ihr Beschluss: die 10 km südwestlich von Wolfegg zauberhaft gelegene © * * Waldburg, der Stammsitz der gleichnamigen Truchsessen, von der man einen gro߬artigen Blick über den Bodensee, nach Oberschwaben und ins Allgäu hat. Über Wangen kehrt man nach Lindau zurück.

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Tour 3 Im Unter- und Ostallgäu
Länge: 160 km Dauer: 3-5 Tage
Die wohltuende, teils flache, teils hügelige Bauernlandschaft des Unter- und Ostallgäus liegt ein wenig im touristischen Schatten. Es lohnt sich aber, sie kennenzulernen: Man kann hier nicht nur erhol- und geruhsam Urlauben, sondern findet auch eine ganze Reihe sehenswerter Städte und Bauwerke.
Ausgangspunkt dieser Tour ist © * Memmingen, von dem man das ©** Kloster Ottobeuren ansteuert (►Tour 2). In östlicher Rich¬tung geht es weiter – man versäume nicht, von Guggenberg noch einmal einen Blick auf Ottobeuren zu werfen – nach Markt Retten- bach, wo linkerhand die hübsche Rokokokirche Maria Schnee emp¬fängt. Von der Straße nach Mindelheim biegt man bei Eutenhausen (auch dieses mit stattlicher Kirche) zur ♦ Katzbrui-Mühle ab, der ältesten funktionsfähigen Mühle Bayerns mit gutem Gasthof. Jenseits der Autobahn A96 begrüßt die weit sichtbare Mindelburg den Besucher der »Frundsbergstadt« 0 Mindelheim. In dem freundlichen schwäbisch-bayerischen Städtchen lohnen einige ungewöhnliche Sak- ralgebäude und Kunstwerke den Besuch. Alle drei Jahre herrscht in Mindelheim beim großen Frundbergsfest das Mittelalter. Wenige Kilometer südöstlich liegt © Bad Wörishofen, das durch den »Wasserdoktor« Sebastian Kneipp zum weltbekannten Kurort wurde – auch Gesunde können hier viel für ihr Wohlbefinden tun; sehenswert sind die Gotteshäuser und das Sebastian-Kneipp-Museum. Nächstes Ziel ist der beeindruckende barocke Komplex des ehemaligen * * Klosters Irsee mit einer der schönsten Kirchen Süddeutschlands. Die Konventsgebäude bieten der Schwabenakademie (Bildungszentrum des Regierungsbezirks Schwaben) einen prachtvollen Rahmen, dem Passanten ist das Klosterbräu eine willkommene Station. Über Kleinkemnat erreicht man ©* Kaufbeuren, eine weitere atmosphärerei¬che alten Freie Reichsstadt. Vom Kemptner Tor fährt man am besten gleich hinauf zur Blasiuskapelle an der Stadtmauer, dem bedeutends¬ten Sakralbau des Stadt mit großartigem Altar von Jörg Lederer, ei¬nem Hauptwerk der oberschwäbischen Spätgotik, und anderen Kost¬barkeiten. Hier hat man auch einen schönen Blick über Kaufbeuren. Der nordöstliche Stadtteil Neugablonz ist Zentrum der deutschen Modeschmuckindustrie, hier kann man glitzernde Klunkern bestau¬nen (und kaufen) und Einblick in ihre Produktion gewinnen.
Von Kaufbeuren nach Füssen Weiter geht es in Richtung Berge. In Altdorf neben der B 16 sollte man sich Kirche Mariä Himmelfahrt mit ihren ungewöhnlichen Fresken ansehen, bevor man © Marktoberdorf erreicht, die Musik¬metropole des Allgäus. Im Schloss der Augsburger Fürstbischöfe ist die Bayerische Musikakademie ansässig, die auch hochklassige Kon¬zerte veranstaltet. Einmal etwas anderes bekommt man bei einer Werksführung beim weltbekannten Ackergerätebauer Fendt zu sehen. Sehr schön ist der Gang vom Schloss nach Bertoldshofen mit seiner Kirche St. Michael, die ebenso verschwenderisch wie unge¬wöhnlich ausgestattet ist. Von Marktoberdorf weiter in südöstlicher Richtung führt der Weg über Stötten auf den »Wächter des Ostall¬gäus«, den * * Auerberg, um die großartige Aussicht auf die Allgäuer und oberbayerischen Berge zu genießen und einen Eindruck davon zu bekommen, welche Schönheiten noch erwarten. Die Fahrt nach Füssen gestaltet sich dann etwas windungsreicher. Von Lechbruck aus sollte man unbedingt den kleinen Abstecher in den Pfaf¬fenwinkel nach ©* Steingaden und zur ** Wieskirche machen (►Tour 1). Nun zurück nach Lechbruck und südwestlich nach Sa- meister mit der einzigartigen Kapelle, die der hier gebürtige J. J. Her- komer erbaute (und gutem Gasthof). Östlich Roßhaupten überquert man die einstige Lechschlucht (Kraftwerk, mit Infozentrum) und fährt dann in wunderhübscher Landschaft am Iliasberg entlang nach Buching sowie auf der B 17 nach O * Füssen und Schwangau – mit dem in aller Welt berühmten * * Schloss Neuschwanstein (►Tour 1) als abschließendem Höhepunkt.

 

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