Verkehr in Allgäu

Straßenverkehr
Hohes Verkehrs aufkommen Die Autobahnen und Bundesstraßen im Raum Kempten / Sonthofen/ Füssen sind besonders zu Urlaubszeiten und an den Wochenenden stark frequentiert. Als Nadelöhr ist Nesselwang besonders belastet.
Parken In den bekannten Urlaubsorten – sofern nicht ganz für den Verkehr gesperrt – ist Parkraum knapp bzw. nur in teuren Parkhäusern zu finden. Oft wurden große Parkflächen an den Ortsrändern angelegt.

Bahnverkehr
Deutsche Bahn Von der Hauptstrecke München-Buchloe-Memmingen-Lindau (über Leutkirch oder die landschaftlich schöne Südlinie Kempten- Immenstadt-Oberstaufen) zweigen die Regionalstrecken Buchloe- Kempten / Füssen, Kempten-Oberstdorf und Kempten-Pfronten- Reuttei. T.-Garmisch-Partenkirchen ab (Letztere mit der reizvollen Außerfernbahn über österreichisches Gebiet). Die Regionalzüge ver¬kehren größtenteils im Stundentakt mit optimierten Umsteigemög¬lichkeiten. Preiswerte Pauschalfahrkarten: Das Schönes-Wochenende- Ticket für Einzelreisende oder Gruppen bis 5 Personen gilt Sa. oder So. von 0.00 Uhr bis 3.00 Uhr des Folgetags für beliebig viele Fahrten in Nahverkehrszügen der DB (S-Bahn, RB, IRE, RE). Das Bayern-Ticket für Einzelreisende oder Gruppen bis 5 Personen gilt in Nahverkehrszügen der DB in ganz Bayern für einen Tag Mo.-Fr. von 9.00 Uhr bis 3.00 Uhr des Folgetags, Sa./So./Fei. ab 0.00 Uhr. Es umfasst auch die Regionalbusse so¬wie Ermäßigung in Bädern/Museen und für Bergbahnen. Das Oberallgäu-Ticket für alle Busse und Nahverkehrszüge (DB, ALEX) gibt es als Urlaubskarte oder Tageskarte. Erstere ist an den Besitz der Allgäu-Walser- Card gebunden (►S. 104) und gilt für den südlichen Landkreis Oberallgäu, Letztere gilt in einem von drei Teilnetzen. Fahrräder kann man in Nahverkehrszügen kostenlos mitnehmen (Info Tel. 01805 5 14 15).

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Winterlicher Nahverkehr in Bayern

Busverkehr
Orte ohne Bahnanschluss werden von den Bussen der Regionalver¬kehrsgesellschaften RBA und RVA versorgt, die aus den Bahn- und Postbusnetzen hervorgingen. Busse und andere Verkehrsmittel im Landkreis Ravensburg und im Bodenseekreis sind im Verkehrsver¬bund Bodensee-Oberschwaben zusammengefasst..

Schiffsverkehr
In der schönen Jahreszeit bieten die Schiffsbetriebe auf Boden- und Forggensee außer ihrem Linienverkehr diverse Sonderfahrten an: Mondschein-, Tanz-, König-Ludwig-, Gourmetfahrten etc. Auf dem Forggensee macht man von Mitte Okt. bis Ende Mai Winterpause, auf dem Bodensee etwa von 20. Okt. bis 1. April.
Auf dem gelben Wagen Wie wäre es, die Landschaft (halong bucht vietnam) des All¬gäus – vor allem zwischen Wieskirche und Königsschlössern – einmal aus gemächlicher Postkutschenperspektive zu erleben? Andreas Nemitz bietet seit über 30 Jahren solche und andere Touren an – so etwa von Lindau nach Como (Information: Tel. 0 88 08 / 3 86, www.coaching-in-bavaria.com).

Wandern und Bergsteigen
Die beste Grundlage zum Wandern sind die Topographischen Karten 1 : 50 000 des Bayerischen Landesvermessungsamts und des Landes- Vermessungsamts Baden-Württemberg. Beide Ämter geben »Umge¬bungskarten« bzw. »Freizeitkarten« heraus, die touristisch interes-sante Dinge verzeichnen, wie Wander- und Radwege, Naturdenkmäler, Schlösser und Burgruinen, Golfplätze, Badeplätze etc. Für Bergwanderungen sind die detaillierten Karten des Bayerischen Landesvermessungsamts im Maßstab 1 :25 000 (Reihe TK 25 N/W) sehr wertvoll. Ein großes Programm von Wanderkarten und -führern führt auch der Kompass-Verlag Innsbruck (www.kompass.at).
Es gibt eine große Anzahl Berg- und Wanderführer sowie Literatur für alle möglichen Aktivitäten, vom Bergwandern übers Rad- bis zum Schlittenfahren, Kunstwandern, Wirtshauswandern etc. Im Üb¬rigen ist es durchaus sinnvoll, verschiedene Führer zu Rat zu ziehen, da sie sich in Auswahl und Anlage der Touren nur sehr selten überschneiden.
Weitwander- Ein echter »Königsweg« ist der Maximiiiansweg (360 km) von Lindwege au zum Königssee, benannt nach Kronprinz Maximilian, der im Jahr 1858 etwa auf dieser Route den Südteil seines Reichs kennen lernte. Von Augsburg kommend durchquert der Schwäbisch-Allgäuer Wanderweg das Gebiet dieses Führers vom Kloster Irsee bis Sonthofen (100 km). Der ca. 230 km lange Oberailgäuer Rundwanderweg erschließt in zehn Etappen die Mitte des Allgäus. Der Name des Präla¬tenwegs spricht für sich: Zwischen Marktoberdorf und Kochel am See (140 km) führt er durch den Pfaffenwinkel mit den herrlichsten Klöstern und Kirchen. Naturschönheiten genießt man auch auf dem Lech-Höhenweg (115 km), der von Zollhaus bei Landsberg (vietnam kambodscha rundreise) an den Ufern des Lechs entlang nach Füssen verläuft. Auf dem Crescentia- Pilgerweg wandelt man auf den Spuren der Heiligen (Kaufbeuren – Ottobeuren-Mindelheim – Kaufbeuren, 90 km). Der Münchner Ja¬kobsweg (250 km) verläuft von der bayrischen Landeshauptstadt durch das Fünf-Seen-Land, den Pfaffenwinkel und das Allgäu nach Lindau. Darüber hinaus gibt es eine unübersehbare Zahl kleinerer, lokaler oder regionaler Touren. Informationen geben die Tourismus¬büros.

Sicherheit in den Bergen
Bergwandern und Klettern liegen »voll im Trend«, immer mehr, vor allem auch junge Leute entdecken die Alpen. Allerdings nimmt auch die Zahl der Notfälle stark zu, wo¬bei jedoch weniger die objektiven Schwierigkeiten des Geländes den Ausschlag geben, sondern schlechte Kondition, Unerfahrenheit und Selbstüberschätzung (wer an der Kletterwand eine IV oder V schafft, kann am Berg schon bei einem Iller massive Probleme haben). Wer sich in die Berge begibt, sollte sich daher durch Training und Ein¬holung von Informationen darauf einstellen. Besonders Anfänger sollten es vorsichtig angehen las¬sen; sehr sinnvoll ist es, beim Deutschen Alpenverein oder einer ßcrgschule einen Grundkurs im Bergwandern bzw. Klettern zu belegen.
Das Alpine Notsignal ist auch in Zeiten des Mobiltelefons wichtig: Der Hilfesuchende gibt in einer Minute sechsmal hintereinander ein hörbares oder sichtbares Signal ab und wiederholt diesen Vorgang mit je einer Minute Pause, bis er Antowrt erhält. Die Rettungsmannschaft antwortet mit drei Zeichen innerhalb einer Minute.

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Ausrüstung
Auch bei leichten Bergwanderun¬gen gilt für die Ausrüstung ein Mindeststandard. Die unverzicht¬bare »Basis« sind hohe Bergstiefel mit steifer Profilsohle. Entgegen landläufiger Meinung sollten die Schuhe eher zu schwer und fest als zu leicht sein: Mit gut passenden Bergstiefeln geht man auch auf asphaltierten Straßen bequem, hinge¬gen sind leichte und flexible Schuhe in rauem Gelände eine Tortur, von der Gefahr übler Zerrungen ganz zu schweigen. Als Schutz vor Wind, Kälte, Sonne, Regen und Schnee – das Wetter kann im Gebir¬ge schnell Umschlägen, selbst im Hochsommer kann es schneien – sind Pullover, Anorak, Mütze und Umhang notwendig. Auch der Sonnenschutz ist wichtig: Hut oder Mütze, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor (Sunblocker), hochwertige Sonnenbrille, unter Umständen Handschuhe. Mindestens ein Liter Wasser und etwas Proviant gehören in den Rucksack, dazu Karte, Erste-Hilfe-Apotheke und Handy.
Deutscher Alpenverein Der Deutsche Alpenverein (DAV) ist eine Allround-Organisation für alles, was Aufenthalt und Betätigung in den Bergen angeht. Sein Programm an Kursen und Unternehmungen umfasst nicht nur den klas¬sischen Bergsport in Sommer und Winter, sondern auch Trendiges wie Mountainbiken und Rafting. Auch für Familien und Kinder wird gut gesorgt. Im Bereich dieses Führers betreibt der DAV 26 öffentlich zugängliche Hütten, die Mitgliedern und Nichtmitgliedern Verpflegung und Unterkunft, Informationen über Wetter und Wegbeschaffenheit sowie Hilfe bei Notfällen bieten (daneben gibt es fünf Hütten des Naturfreunde e. V. und eine Reihe privater Häuser).
In München unterhält der DAV das Alpine Museum, das Wissenswertes rund um die die Alpen und das Bergsteigen vermittelt (geöffnet Di.-Fr. 13.00- 18.00, Sa./So. 11.00-18.00 Uhr), und eine hervorragende Bibliothek (Bücher, Zeitschriften, Führer, Karten), deren Katalog zur Recherche per Internet zugänglich ist.
Die Bayerische Bergwacht stellt mit ihren ehrenamtlichen Helferin¬nen und Helfern den Rettungsdienst in den Alpen sicher.
Bergschulen vermitteln die notwendigen Kenntnisse und veranstalten Wander- und Klettertouren (vietnam halong bucht tour) für alle Bedürfnisse. Die Adressen von Schulen und Bergführern im Allgäu sind über den Verband deut¬scher Berg- und Skiführer und die Tourismusbüros zu erhalten.

Umgang mit der Natur
Jeder wünscht sich eine intakte Landschaft, in der er sich wohlfühlt. Denken Sie daran, dass die Landschaft des Allgäus Ergebnis jahrhundertelanger Arbeit von Bauern ist und schonend »behandelt« werden muss. Beachten Sie daher unbedingt die Regeln der Naturschutzgesetze:
Grundsätzlich sind Wälder und Wiesen für jeden frei zugänglich, vorausgesetzt, dass die Vegetation nicht geschädigt wird. Deshalb müssen Wanderer während der Vegetations¬periode – nach alter Regel zwischen Georgi- tag (23. April) und Allerheiligen (1. November) – auf den Wegen bleiben.
Hunde dürfen nur auf Wegen mitgeführt werden, Wiesen sind tabu. Hundekot stellt für die Kühe eine ernste Gefahr dar und muss daher sofort entsorgt werden.
Radfahrer aller Art dürfen nur Straßen und Wege benützen, Querfeldeinfahren kann mit Geldbuße belegt werden. Fußgänger und Weidevieh haben immer Vorrang! Informieren Sie sich über die Regeln des DAV (»Bike am Berg«) und des ADFC.
In Naturschutzgebieten – dazu gehören u. a. die Allgäuer Hochalpen (^S. 27) – dürfen keinerlei Pflanzen oder -teile gepflückt wer¬den. Anderswo ist ein »Handstrauß«, d. h. was eine Hand fassen kann, genehmigt.

INFORMATIONEN WANDERN UND BERGSTEIGEN
Wandern im Internet
www.wanderbares-bayern.de www.fernwege.de www.netzwerk-weitwandern.de www.allgaeu-ausfluege.de (über 600 Vorschläge für Ausflüge und Wanderungen, mit Fotos)
Deutscher Alpenverein
Von-Kahr-Str. 2-4 80997 München Tel. (0 89) 1 40 03-0 www.alpenverein.de
Alpine Auskunft Tel. (0 89) 29 49 40
Alpines Museum und Bibliothek Praterinsel 5, 80538 München Tel. (0 89) 21 12 24-0
Verband deutscher Berg- und Skiführer
Untersbergstr. 3483451 Piding
Tel. (0 86 51) 7 12 21
www.bergfuehrer-verband.de
Bergwacht Bayern
Am Moosfeld 11 81829 München Tel. (0 89) 42 71 83-6 www.bergwacht-bayern.de
Wetter
Bergwetterdienst
Tel. 01901 160-11 (Bandansage)
Alpenvereinswetterbericht
Tel. 09001 29 50 70
Lawinenlagebericht (Bandansage)
Tel. (0 89) 92 14 12 10

 

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